Hamburg


In Hamburg haben Strafgerichte im Jahr 2020 bei 21 Prozent der zu Freiheitsstrafen verurteilten Gewalttäter keine Bewährung eingeräumt. Für 40 Prozent der 712 verurteilten Frauen und Männer wurde eine Freiheits- oder Jugendstrafe zur Bewährung ausgesetzt, wie das Statistikamt Nord am Mittwoch mitteilte. Die Gerichte verhängten Geldstrafen nach allgemeinem Strafrecht bei 18 Prozent und erzieherische Sanktionen des Jugendstrafrechts bei 21 Prozent der Verurteilten. 17 Prozent aller schuldig Gesprochenen waren zum Tatzeitpunkt Jugendliche im Alter von 14 bis unter 18 Jahre. Weitere 13 Prozent zählten zu den Heranwachsenden von 18 bis unter 21 Jahre. Frauen stellten zehn Prozent der Verurteilten.


Der Anteil der Verurteilten ohne deutsche Staatsangehörigkeit betrug 44 Prozent.


Der überwiegende Teil der Schuldsprüche erfolgte mit 480 Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf Raub und schweren Raub entfielen 120 Fälle, auf räuberische Erpressung 55 Fälle. Wegen Mordes oder Totschlags wurden 12 Angeklagte verurteilt, wegen Vergewaltigung oder Vergewaltigung mit Todesfolge waren es elf Angeklagte. Der Rest entfiel auf räuberischen Diebstahl und übrige Gewaltdelikte.


Schleswig-Holstein


Der überwiegende Teil der Schuldsprüche erfolgte mit 385 Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf räuberische Erpressung entfielen 70 Fälle, auf Raub und schweren Raub 63 Fälle.

Wegen Mordes oder Totschlags wurden 20 Angeklagte verurteilt, wegen Vergewaltigung oder Vergewaltigung mit Todesfolge waren es sieben Angeklagte. Der Rest entfiel auf räuberischen Diebstahl und übrige Gewaltdelikte.

Die Kriminalitätsbelastung war im Jahr 2020 in den Hamburger Bezirken sehr unterschiedlich. Die mit Abstand meisten Straften wurden im Bezirk Hamburg-Mitte registriert; rund 67.700 Delikte.


Die wenigsten Straftaten wurden in Bergedorf erfasst. Insgesamt wurden in Hamburg etwa 203.800 Fälle registriert.


Anzahl der erfassten Straftaten in Hamburg nach Bezirken

im Jahr 2020



Diese Statistik zeigt die Anzahl der Straftaten im Bereich "politisch motivierte Kriminalität rechts" in Hamburg in den Jahren von 2009 bis 2020. Im Jahr 2020 registrierte die Polizei Hamburg 544 Straftaten aus dem Bereich politisch motivierte Kriminalität rechts.


Hamburg MELDESTELLE DER POLIZEI

461 Hinweise auf rechte Straftäter Veröffentlicht am 27.12.2021


LfV

PMK Rechts insgesamt 453

davon rechtsextrem. Straftaten 304

hiervon extrem. Gewaltdelikte 25


Zahlen, Daten, Fakten

Die Staatsanwaltschaft führt jährlich circa 325.000 Ermittlungsverfahren.

Den Prozessauftakt nehmen große Teile der linksextremistischen Szene in Hamburg und deutschlandweit zum Anlass, zur Teilnahme an einem Aufzug aufzurufen, der unter dem Motto „Gemeinschaftlicher Widerstand – Alle zusammen gegen ihre Repressionen“ für den kommenden Sonnabend, 5. Dezember 2020, ab 15.30 Uhr in der Hamburger Innenstadt geplant ist, Startpunkt ist der Hachmannplatz. Demoaufrufe und Unterstützung gibt es von linksextremistischen wie auch gewaltorientierten linksextremistischen Gruppierungen, darunter sind unter anderem: Interventionistische Linke Hamburg, Roter Aufbau Hamburg, Rote Hilfe Hamburg, „Gruppe für den organisierten Widerspruch“ (GROW),  Projekt Revolutionäre Perspektive (PRP), verschiedene Antifa-Gruppierungen, Anarchisten, linksjugend ‘solid und türkische Linksextremisten. Der Verfassungsschutz informiert: Wer an dieser Versammlung teilnimmt, macht sich mit gewaltorientierten Linksextremisten gemein. Erwartet werden nach bisherigem Stand insgesamt rund 1500 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet.

 

Die Demonstration ist ein Beispiel dafür, wie ein Thema das generell sehr heterogene und durch deutliche ideologische Gegensätze und Konflikte gekennzeichnete linksextremistische Spektrum einen und zur gemeinsamen Agitation gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mobilisieren kann. So verkündete die postautonome Interventionistische Linke nach den Durchsuchungen (Ende August 2020) bei Angehörigen des kommunistischen Roten Aufbau Hamburg: „Wir sind uns in vielem uneinig, aber: Solidarität, wenn staatliche Repression zuschlägt!“


Der Verfassungsschutz informiertGewaltorientierte Linksextremisten mobilisieren für eine Demonstration am Sonnabend

3. Dezember 2020 11:00 Uhr


27. November 2020

(627 KLs 28/19)

Am Donnerstag, den 3. Dezember 2020, beginnt vor dem Landgericht Hamburg – Große Jugendstrafkammer 27 – die nicht-öffentliche Hauptverhandlung gegen fünf Angeklagte zwischen 19 und 21 Jahren, die sich im Zusammenhang mit einem Aufmarsch in der Straße Rondenbarg während des G20-Gipfels am Morgen des 7. Juli 2017 verantworten müssen. Den drei Frauen und zwei Männern, die damals 16 und 17 Jahre alt waren, wirft die Staatsanwaltschaft vor, gemeinschaftlich mit anderen Aufmarschteilnehmen für die Gewalthandlungen gegenüber Personen und Sachen verantwortlich zu sein, die aus dem Aufmarsch heraus verübt wurden. Sie sind deshalb des schweren Landfriedensbruchs in Tateinheit mit tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte im besonders schweren Fall sowie mit versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bildung bewaffneter Gruppen und Sachbeschädigung angeklagt.

Gerichtspressestelle

Mitteilung zu 627 KLs 28/19 jug. Prozessauftakt »


Ein "Straftaten-Atlas: Das sind die zehn gefährlichsten Stadtteile Hamburgs" wird auch veröffentlicht von Mopo

„Aufstehen gegen Rassismus“

Verfassungsschutz beobachtet Bündnis mit Spitzenpolitikern von SPD und Grünen

Scharnierfunktion

Der Interventionistischen Linken wird vom Verfassungsschutz eine Scharnierfunktion zwischen linksextremer Szene und nichtextremistischen Organisationen und Gruppen wie Gewerkschaften oder Parteien zugesprochen. Ähnlich verhält es sich auch bei „Aufstehen gegen Rassismus“.

Daß die Politiker zu den Unterstützern der Kampagne gehören, ist nicht neu. Neu dagegen ist, daß zwei Landesämter für Verfassungsschutz das Bündnis in ihren aktuellen Verfassungsschutzberichten aufführen – wegen linksextremistischer Bestrebungen.

Denn nicht nur Göring-Eckardt, Schwesig und Co. gehören „Aufstehen gegen Rassismus“ an, sondern auch gewaltbereite linksextremistische Gruppierungen wie die Interventionistische Linke. Letztere war maßgeblich an den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg beteiligt.

SCHWERIN. Die SPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat einen gemeinsamen Aufruf von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit gewaltbereiten Linksextremisten verteidigt. „Diesen Aufruf ‘Aufstehen gegen Rassismus‘ haben Hunderte unterschrieben“, sagte ein Sprecher der Schweriner Volkszeitung.

Der Aufruf „Aufstehen gegen Rassismus“ war 2016 von zahlreichen Politikern der SPD, Grünen und Linkspartei, darunter auch Schwesig, unterzeichnet worden und richtet sich in erster Linie gegen die AfD. Dem Bündnis gehört aber auch die vom Verfassungsschutz beobachtete linksextremistische „Interventionistische Linke“ (IL), die einen erheblichen Anteil an den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg trägt.

Das die SPD keine Skrupel hat politische Gegner zu töten oder Demonstrationen zu verbieten hat sie in der Weimarer Republik bewiesen, als der damalige SPD Polizeipräsident in Berlin 33 Demonstranten der KPD wie Zivilisten erschossen hatte und über 200 Menschen verwundet wurden Im Blutmai 1928


WAS WIRD DIE SPD MIT UNGEIMPFTEN MACHEN - die Plakate der Linken sind eindeutig