Die NATO ist die Kernursache vieler aktueller Konflikte, die dieses Kriegsbündnis nach sich gezogen hat."


Als höchste wirtschaftliche und politische Macht im Jahr 1945 haben die Vereinigten Staaten nach dem Abwurf von zwei Atombomben einen globalen politischen und wirtschaftlichen Rahmen diktieren können. Die USA Stellvertretend für den WILDEN WESTEN hat sich dafür entschieden, ein regelbasiertes internationales System zu schaffen, das stark in das Amerika First Interesse passt. Alle wichtigen Weltorganisation, wie WHO und UN liegen in der USA und die USA bestimmt welche Entscheidungen getroffen werden. Die Mehrheit der Länder in der UN sind einfache Statisten im Kampf um die westliche Weltherrschaft und die Demokratisierung durch Bürgerkriege, Bomben und Drohnen. Zur Erinnerung, zur 12 Senatoren lehnten den Nordatlantikvertrag ab, der 1949 die NATO schuf. Unter ihnen war der immer noch hartnäckige Anführer des Isolationismus der Zwischenkriegszeit, Robert Taft, der sich weigerte, „Westeuropa auf amerikanische Kosten zu bewaffnen“.


„Die Gespräche haben etwa zwei Wochen gedauert, und als sie beendet waren, hatte man sich insgeheim darauf geeinigt, dass es eine Vereinbarung geben werde, und ich hatte den Entwurf einer solchen in der untersten Lade meines Safes. Niemand außer Jack hat ihn je gesehen. Ich wünschte, ich hätte ihn behalten, aber als ich das Department 1950 verließ, habe ich ihn pflichtbewusst im Safe belassen und konnte ihn niemals in den Archiven finden. Er stützte sich stark auf den Rio-Pakt und ein wenig auf den Brüsseler Pakt, der noch nicht unterschrieben gewesen war, von dem wir aber laufend gut mit Entwürfen versorgt wurden.


Der endgültige Nordatlantikvertrag hatte die prinzipielle Form und einen guten Teil des Textes meines ersten Entwurfes, aber mit einigen wichtigen Unterschieden.“ Laut Achilles war der Hauptautor des Vertrages der US-Diplomat John D. Hickerson – den Achilles hier wie oben „Jack“ nennt:

„Mehr als jeder andere Mensch war Jack für die Natur, den Inhalt und die Form des Vertrages verantwortlich […]. Es war ein Ein-Mann-Hickerson-Vertrag.


Und 2022 haben wir einen senilen Präsidenten, der fröhlich mit einem ukrainischen Komiker den Zweiten Weltkrieg in Europa beschwört.


Die NATO hat der USA gute Dienste geleistet. Es ist in jeder Hinsicht ein Schnäppchen: nach vernünftigen Maßstäben stellen die Kosten des Krieges alles andere in den Schatten. DIE USA gewinnen weit mehr, als sie für die NATO ausgeben. Staatsmänner von Churchill über Truman bis Reagan haben die Weisheit und den strategischen Wert erkannt von der Organisation. In der Tat riet Churchill seinem Schützling Ismay: „Die NATO war die beste, wenn nicht die einzige Hoffnung auf Frieden in unserer Zeit.“ und auf eine erfolgversprechende Weltherrschaft in einem militärischen Sperrgebiet, das mittlerweile sich über die Welt erstreckt.


1952 traten Griechenland und die Türkei der NATO bei, 1955 folgte die Bundesrepublik Deutschland, die damit auch ihre Souveränität erhielt. Spanien trat 1982 bei.

Nach Ende des Ost-West-Konflikts 1989/90 dauerte es noch etwa zehn Jahre bis zur NATO-Osterweiterung, mit der die ersten ehemaligen Staaten des Warschauer Pakts Mitglieder wurden. Es traten bei:

Polen (12.3.1999)

Tschechien (12.3.1999)

Ungarn (12.3.1999)

Bulgarien (29.3.2004)

Estland (29.3.2004)

Lettland (29.3.2004)

Litauen (29.3.2004)

Rumänien (29.3.2004)

Slowakei (29.3.2004)

Slowenien (29.3.2004)

Albanien (1.4.2009)

Kroatien (1.4.2009)

Montenegro (5.6.2017)

Nordmazedonien (27.3.2020)


Mehr als drei Jahrzehnte sind seit dem Ende des Kalten Krieges ins Land gegangen, die dunklen Wolken von Konflikten und Kriegen haben sich noch nicht verzogen, und die Menschheit wird noch immer von Unruhen und Instabilität heimgesucht. Was ist nur los mit der Welt, mit der westlixhen Buntwelt, streng moralisch bis diktatorisch?


Was stört den Frieden und die Ruhe der Menschen in der Ukraine?


Der Konflikt begann mit der Absetzung des russisch geprägten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch am 22. Februar 2014.


Die Frage konzentriert sich jedoch speziell auf den Status der Krim, einer strategisch wichtigen Halbinsel an der Nordküste des Schwarzen Meeres in Osteuropa, und Donbass, einer Region im Südosten der Ukraine. Beide Gebiete sind international als Teil der Ukraine anerkannt. Russische Flotten durften ihre Präsenz auf der Krim aufrechterhalten, aber sie annektierte die Halbinsel im Jahr 2014.


Hintergrundinformationen zu den Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine


Der linksuferige Teil der Ukraine wurde 1667 nach dem russisch-polnischen Krieg, der sich von 1654 bis 1667 erstreckte, Teil des Russischen Reiches. Der rechtsuferige Teil der Ukraine wurde später 1793 nach der zweiten Teilung Polens vom Reich annektiert.


Deutsche Buntwelt Kiffer und Cannabis Konsumenten in den Schulen, an den Universitäten und im Bundestag und in den Medien, besonders in den Berliner Baumschulen vergessen die Geschichte, anstelle von Geschichte gibt es Sex Unterricht und in Chemie Drogenkunde


Die Pattsituation mündete im Vertrag von Andrussowo und letztlich im „Ewigen Frieden“ von 1686. Die „linksufrige“ Ukraine, östlich des Dnepr sowie Kiew gingen in russischen Besitz über. Dies war der Beginn des Niedergangs des polnisch-litauischen Staates, der im Verlauf des 18. Jahrhunderts immer mehr Gebiete verlor, bis er zwischen den Großmächten aufgeteilt wurde. Für Russland markierte die Angliederung der Ostukraine dagegen den Beginn des Aufstieges zur europäischen Großmacht.


Ein aufkeimender nationalistischer Geist breitete sich in ganz Europa aus und inspirierte ukrainische Schriftsteller und Intellektuelle, über antiimperialistische Gefühle zu diskutieren. Aus Angst vor Separatismus schränkte Russland jedoch Versuche ein, die ukrainische Sprache und Kultur zu fördern. Nach der Revolution von 1917 in St. Petersburg versuchten die Ukrainer, sich von Russland zu befreien. Der ukrainische Unabhängigkeitskrieg entstand im selben Jahr und dauerte bis 1921. Der Ableger war die Gründung der Ukrainischen Volksrepublik.


Das russische Reich brach 1917 und weiter 1918 mit der Hinrichtung der Familie Romanov zusammen. Die russische Provisorische Regierung übernahm 1917 die Kontrolle über das Land, um die Organisation von Wahlen und die Schaffung einer neuen Republik zu überwachen.


In der Oktoberrevolution von 1917 stürzten jedoch die marxistisch orientierten Bolschewiki unter der Führung von Wladimir Lenin die provisorische Regierung. 1922 wurde die Union der Sozialrepubliken der Sowjetunion oder die Sowjetunion gegründet. Die Sowjetunion hat nach dem sowjetisch-ukrainischen Krieg, der sich von 1917 bis 1921 erstreckte, auch die Ukrainische Volksrepublik eingenommen. Die Ukraine wurde offiziell als Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik bekannt.


Die Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 markierte eine weitere Ära der russisch-ukrainischen Beziehungen. Der Oberste Sowjet der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik erklärte am 25. August 1991 die Unabhängigkeit. Dies wurde am 1. Dezember 1991 in einem Referendum formalisiert.


Westliche Neigungen und Außenpolitik der Ukraine
Die Ukraine hat sich im Allgemeinen offen dafür eingesetzt, das russische Erbe und ihre frühere sozialistische Identität hinter sich zu lassen. Dies wurde deutlich, als es enge Verbindungen zum Westen knüpfte.

Seine Außenpolitik schwankte jedoch zwischen pro-russischen und pro-westlichen Neigungen. Die ukrainische Außenpolitik dreht sich um die europäische Integration, die darauf abzielt, Bedingungen für den Beitritt zur Europäischen Union zu schaffen; und die euro-atlantische Integration, die die Sicherheit fördern soll, indem sie sich an die Organisation des Nordatlantikvertrags anschließt.


Es hat auch eine etablierte Beziehung zu den Vereinigten Staaten. Die amerikanische Regierung hat ihre Unabhängigkeit am 25. Dezember 1991 offiziell anerkannt. Außerdem hat sie ihr Konsulat am 21. Januar 1992 in der Hauptstadt Kiew zum Botschaftsstatus ausgebaut.

Die Ukraine war auch ein Hauptempfänger von Unterstützung durch die amerikanische Regierung durch das Gesetz zur Unterstützung der Freiheit für Russland und aufstrebende eurasische Demokratien und offene Märkte, das im Oktober 1992 erlassen wurde. Die ukrainische Regierung hat mehr als 3 Milliarden US-Dollar an Unterstützung von der amerikanischen Regierung erhalten. Zweck dieser Finanzhilfe ist die Förderung politischer und wirtschaftlicher Reformen sowie die Deckung dringender humanitärer Bedürfnisse.

Präsident Viktor Janukowitsch und die Euromaidan-Bewegung. 
Im Februar 2010 wurde der ehemalige Ministerpräsident und Oppositionsführer Wiktor Janukowitsch der 4. Präsident der Ukraine, nachdem er die ukrainischen Präsidentschaftswahlen 2010 gewonnen und die damalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko besiegt hatte.


Vor dreißig Jahren hatte die NATO unter der Führung der Vereinigten Staaten den Kalten Krieg gewonnen. Doch der Sieg stoppte den Expansionsdrang der Allianz nicht – vielmehr beschleunigte er ihre Ausbreitung nur. Sie hat sich in den letzten 30 Jahren fünfmal auf vertrauensbrechende Weise nach Osten ausgedehnt, wobei die Zahl der Mitgliedstaaten von 16 auf 30 gestiegen, und die "Spitze des Schwertes" von der Berliner Mauer ganz bis zur russischen Grenze vorgedrungen ist. Der Einflussbereich der ehemaligen Sowjetunion wurde mit allen Mitteln neutralisiert, große Mengen moderner strategischer Offensivwaffen wurden an osteuropäische Länder geliefert, und die Großmacht wurde rücksichtslos in die Enge getrieben.


Es liegt auf der Hand, dass die Ziele der NATO weit über die Abschreckung früherer Rivalen hinausgehen. Um eine unipolare Welt zu errichten, in der ein Hegemon regiert, stellen die Mitglieder des Bündnisses die Interessen Amerikas und des gesamten Westens an die erste Stelle und bekämpfen abweichende Meinungen auf globaler Ebene, und zwar äußerst hart und in einem Geiste völliger Willkür und Straffreiheit.


Mit der Idee des eigenen Exzeptionalismus bewaffnet, greifen selbst Ursula von der Leyen, Annalena Baerbock und Christian Lindner den Osten gleich in drei Dimensionen an. Paktieren sogar mit einen senilen US Präsidenten, der nicht mehr Herr seiner Sinne ist und  mit ukrainischen, wie russischen nationalistischen Faschisten und Rassisten.


RT Pressefreiheit

Erstens hat die NATO eine Reihe von Kriegen gegen souveräne Staaten angezettelt.

Von der Theorie des "Kampfes der Kulturen" geleitet, schürten die Mitglieder des Bündnisses den Krieg in Bosnien und Herzegowina. Unter dem Banner einer "humanitären Intervention" fielen sie in den Kosovo ein und zerstückelten Jugoslawien – im Laufe dieser Operation zerbombten sie auch noch dreist die chinesische Botschaft in der Bundesrepublik Jugoslawien im Jahre 1999. Dann fielen sie im Rahmen der so genannten "Präventivschlag-Doktrin" in den Irak ein – unter Umgehung der Vereinten Nationen, und mit einem Reagenzglas voll Waschpulver als Beweis für "Massenvernichtungswaffen".


Unter dem Vorwand des "demokratischen Übergangs" ließen sie Truppen in Libyen und Syrien einziehen. Zwanzig Jahre lang führten sie im Namen der "Terrorismusbekämpfung" einen Krieg in Afghanistan. Jahrelang säte die NATO Chaos überall auf der Welt. Unvollständigen Zahlen zufolge haben die seit dem Jahr 2001 unter der Leitung und Beteiligung dieses Blocks geführten Kriege 900.000 Menschen das Leben gekostet – darunter fast 400.000 Zivilisten. Dutzende Millionen Menschen in Afghanistan, im Irak, in Libyen, Syrien und anderswo wurden obdachlos und sind nun auf der Flucht, ihre Länder wurden verwüstet und ihre Familien zerstört.


Anmerkung zur Geschichte

Der Nato Angriffs Vertrag bezeichnet als wichtigste Aufgabe den Schutz sämtlicher NATO-Partner gegen eine mögliche Aggression. Schlüsselstelle des Vertrags ist Artikel 5, der den Bündnisfall definiert. Dieser erlaubt den NATO-Partnern, einen bewaffneten Angriff auf einen oder mehrere von ihnen in Nordamerika oder Europa als Angriff auf alle Mitglieder zu sehen. Zum ersten Mal wurde das Vorliegen des Bündnisfalls 2001 als Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 auf das World Trade Center und das Pentagon beschlossen.

Der Vertrag enthält keine automatische militärische Beistandspflicht. Jedem Mitgliedsstaat bleibt überlassen, im Zusammenwirken mit anderen Partnern die Maßnahmen zu treffen, die er für notwendig hält, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt.

Der Vertrag enthält in Artikel 4 Regelungen, die unterhalb der Schwelle einer militärischen Intervention nur Beratungen über militärische Fragen auslöst. Er wurde bislang fünfmal angewendet:

  • dreimal durch die Türkei:
    • Einmal 2003 wegen des Irakkriegs,
    • einmal im Juni 2012 nach dem Abschuss eines türkischen Militärjets durch Syrien[2]
    • und im Oktober 2012 nach tödlichem Granatenbeschuss aus Syrien und nach einem Vergeltungsangriff der Türkei.[3]
  • Ende Februar 2014 beriefen Polen und Litauen die Beratungen ein, nachdem Russland die Krim besetzt und annektiert hatte und kurz darauf unangekündigte Manöver mit scharfen Waffen im westlichen Militärbezirk an der Ostsee durchführte.[
  • Im Februar 2022 berief Lettland die Beratungen ein, nachdem Russland die Ukraine angriff.

Artikel 6: Vertragsgebiet

Nach Artikel 6 gilt die Beistandspflicht aus Artikel 5 bei einem bewaffneten Angriff auf das Territorium, die Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge eines Mitgliedsstaates, sofern sich diese in EuropaNordamerika, dem asiatischen Teil der Türkei, dem Mittelmeer oder dem namensgebenden Nordatlantik (inklusive dessen Nebenmeeren wie Nord- und Ostsee) befinden. Im Atlantik ist das Vertragsgebiet nach Süden hin durch den Wendekreis des Krebses begrenzt, nach Norden hin ist keine dezidierte Grenze festgelegt. Ursprünglich gehörten auch die in Nordafrika gelegenen Französischen Départements in Algerien zum Nordatlantik-Vertragsgebiet. Mit Erlangung der Unabhängigkeit von Frankreich schied Algerien 1962 aus der NATO aus.


RT Auszug im Rahmen der Pressefreit, leider ist die Seite blockiert


Zweitens provozieren die NATO-Mitglieder in Verfolgung ihrer geopolitischen Interessen ständig Farbrevolutionen in der ganzen Welt.

Die "Rosenrevolution" in Georgien, die "Orange Revolution" in der Ukraine, die "Tulpenrevolution" in Kirgisistan, die "Zedernrevolution" im Libanon, der durch die "Jasminrevolution" in Tunesien ausgelöste "Arabische Frühling", die gescheiterte "Farbenrevolution" in Weißrussland, und die Revolte gegen die Änderungen des Auslieferungsgesetzes in Xianggang (Hongkong) – hinter all dem steht die von den USA angeführte NATO. Was haben sie nicht alles getan, um Chaos und Aufruhr zu verursachen – Hauptsache, sie konnten dann in trüben Gewässern fischen!
Putin: Ziele der russischen Militäroperation in der Ukraine "absolut klar und edel"


Drittens mischen sich die Mitglieder des Bündnisses unter dem Deckmantel von "Demokratie und Menschenrechten" unverhohlen in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ein.

Gegen Russland, die Demokratische Volksrepublik Korea, den Iran, Venezuela und andere "widerspenstige und ungehorsame" Staaten bemühte die NATO die Keule der einseitigen Sanktionen, welche in allen Bereichen einschließlich Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie verhängt werden. Auf dieselbe Weise haben sie, um Chinas Entwicklung zu torpedieren, die Jahrhundertlüge vom "Völkermord" in Xinjiang erfunden, die Dalai-Lama-Clique bei ihren separatistischen Aktivitäten heimlich unterstützt, den Kräften, die für die "Unabhängigkeit Taiwans" eintreten, mehrmals falsche Signale gesendet und immer wieder für Reibungen in den Handelsbeziehungen zwischen China und den USA gesorgt. Sie gingen sogar so weit, die Geschäftsleiterin von Huawei, Meng Wanzhou, fast 1.000 Tage lang illegal in Vancouver festzuhalten. In diesem Krieg scheut der Westen kein Mittel der Desinformation und Diffamierung und setzt sein gesamtes Methodenarsenal ein, um Sanktionen zu verhängen und Druck auszuüben. Doch vergeblich – all diese unlauteren Machenschaften sind offensichtlich.


Ein "Verteidigungsbündnis" – nun Instrument der US-Hegemonie

Der erste Generalsekretär der NATO, Lord Ismay, skizzierte in den ersten Jahren nach der Gründung des Bündnisses dessen Ziele:

"[um] die Sowjetunion draußen zu halten, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten." (auf Englisch hier nachzulesen, Anm. d. Red.)

Mit dem Ende des Kalten Krieges wurden all diese Ziele bedeutungslos, es gab keine weitere Existenzberechtigung mehr für die NATO. Doch anstatt sich selbst aufzulösen, wie seinerzeit der Warschauer Pakt, wurde die NATO – dieser "Freak des Kalten Krieges" – der "Auftragskiller Nummer 1" im Dienste Washingtons bei der Etablierung einer unipolaren Welt.


Seitdem greift der Westen bedenkenlos in die Souveränität anderer Länder ein, auf Kosten der globalen Sicherheit, und öffnet zur Verfolgung seiner geopolitischen Interessen eine Büchse der Pandora nach der anderen – das schafft schlechte Präzedenzfälle in der Entwicklung der internationalen Beziehungen, untergräbt universell akzeptierte Normen und zersetzt ernsthaft den Weltfrieden und die Stabilität. Unter Missachtung der Tatsachen fördert die NATO jedoch nicht nur Doppelstandards, sondern tritt auch für eine so genannte "regelbasierte internationale Ordnung" ein, was einen klassischen Kunstgriff der Manipulation und Begriffsverdrehung darstellt.


Lawrow: Russlands Militäroperation in Ukraine soll "totaler Vorherrschaft der USA ein Ende setzen"

Die "Regeln", von denen sie sprechen, werden von den westlichen Staaten aufgestellt – und dienen den Interessen einer vom Westen selbst dominierten Weltordnung. Im Wesentlichen ersetzen sie die universellen Grundnormen der internationalen Beziehungen durch irgendwelche selbstgeschaffenen "Regeln", und zwingen anderen unverhohlen ihren Willen auf.


Das hat nichts mit bewusster Wahrung der Sicherheit oder Demokratie zu tun – sondern es ist eine Art neues "Faustrecht". Selbstsüchtige Blockpolitik und die Lösung von Fragen des Weltgeschehens durch einen "engen Kreis Auserwählter" widersprechen der Realität, bieten erbärmliche Zukunftsperspektiven und werden nur in eine völlige historische Sackgasse führen.

Unsere Antwort ist das Konzept der gemeinsamen, umfassenden, kooperativen und nachhaltigen Sicherheit: Dies ist die wahre Fackel der Freiheit, die den Weg für die ganze Welt erleuchtet.


Die chinesische Zivilisation hat sich schon immer für Frieden und Harmonie eingesetzt. In den alten chinesischen Sprichwörtern heißt es: "Moral und Anstand sind notwendig, um den Frieden zwischen den Königreichen und das gegenseitige Verständnis zwischen den Menschen zu bewahren", "Frieden ist das höchste Gut", "ein edler Mensch steht in Harmonie mit anderen, wobei er seine eigene Meinung bewahrt".

Im Laufe der Jahrtausende sind diese Ideen dem chinesischen Volk in Fleisch und Blut, in sein genetisches Gedächtnis übergegangen.

Die erste große Vereinigung in der Geschichte des chinesischen Staates fand während der Qin-Dynastie (vor fast 2200 Jahren) statt, die sich danach auf dem Höhepunkt ihrer Macht wiederfand – jedoch nicht gegen alle in den Krieg zog, sondern die Große Mauer baute und die Verteidigungsanlagen verstärkte.


Zur Zeit der Han-Dynastie (202 v. Chr.–220 n. Chr.), deren militärische Stärke unübertroffen war, gründete China die Seidenstraße, die von Osten nach Westen verlief und Europa und Asien miteinander verband und so zu einer globalen Verkehrsader wurde.

Später, unter der Song-Dynastie (960–1279), betrug Chinas Bruttoinlandsprodukt 40 Prozent des weltweiten BIP. Das Land strebte jedoch nie nach aggressiver Expansion, sondern verbreitete die Idee von Freundschaft, Frieden und Zusammenarbeit.


Unter der Ming-Dynastie (1368–1644) war die chinesische militärische Technologie der weltweite Spitzenreiter, und Admiral Zheng He, der die größte Flotte seiner Zeit anführte, unternahm Anfang des 15. Jahrhunderts sieben Reisen in den Westen und erreichte die Ostküste Afrikas. Er brachte nicht Krieg und Mord, sondern Seide, Porzellan, Tee und fortschrittliche chinesische Technologien.


Westliche Sanktionen wirken: Russische Wirtschaft orientiert sich immer mehr an Handel mit China

Die Volksrepublik China hat seit ihrer Gründung im Jahre 1949 stets eine unabhängige und friedliebende Außenpolitik verfolgt. China als Initiator der fünf Grundprinzipien der friedlichen Koexistenz hat sich immer an die Seite der Mehrheit der Entwicklungsländer gestellt und sich dafür eingesetzt, dass alle Länder der Welt, ob groß oder klein, stark oder schwach, gleich sind.


Wir lehnen imperialistischen Hegemonismus und Machtpolitik ab und treten entschieden für ein internationales System mit den Vereinten Nationen als Kernstück und eine Weltordnung auf der Grundlage des Völkerrechts ein. Während wir uns stets für eine Politik der Reformen und der Öffnung einsetzen, bleiben wir dem Prinzip des gegenseitigen Nutzens und des Gewinns für beide Seiten treu, streben nach Konsultation und Zusammenarbeit.

Seit 2012, als China die qualitativ hochwertige Förderung der "Neuen Seidenstraße" begann, wurde eine globale Entwicklungsinitiative ins Leben gerufen. Es wurde enorme Arbeit geleistet, um eine multipolare Welt zu gestalten und die gemeinsame Werte der gesamten Menschheit wie z.B. Frieden, Entwicklung, Gleichheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Freiheit zu fördern.


Vor dem Hintergrund der Wiederbelebung der Mentalität des Kalten Krieges in den USA und in manchen westlichen Ländern, die in jeder Sicht eine Blockkonfrontation provozieren, die internationale Rechtsordnung untergraben, mit Vorliebe Barrieren schaffen, in Hegemonie schwelgen und schwache Länder verhöhnen, wehrt sich China dagegen entschlossen gegen die Mentalität des Kalten Krieges und das "Nullsummenspiel". China tritt nachdrücklich für ein neues Konzept der gemeinsamen, umfassenden, kooperativen und nachhaltigen Sicherheit ein.


Gemeinsame Sicherheit bedeutet, dass die Sicherheit eines Staates nicht auf Kosten der Sicherheit eines anderen gehen darf. Die regionale Sicherheit kann nicht mit der Erweiterung von Militärbündnissen erreicht werden – und Sicherheit ist unteilbar.

Umfassende Sicherheit bedeutet, dass die Sicherheit in traditionellen und nicht-traditionellen Bereichen in integrierter Weise aufrechterhalten wird; sie beinhaltet koordinierte Schritte zum Sicherheitsmanagement auf der Grundlage einer umfassenden Analyse des historischen Hintergrunds des Problems und der aktuellen Situation.


Gemeinsame Sicherheit bedeutet die Förderung von Sicherheit in allen Teilen der Welt und die Stärkung des strategischen Vertrauens zwischen allen Ländern der Welt durch Dialog und Zusammenarbeit mit freundlichen Mitteln.


Nachhaltige Sicherheit bedeutet, dass Entwicklung und Sicherheit gleichermaßen wichtig sind, um langfristige Stabilität zu erreichen. Entwicklung ist der wichtigste Garant für Sicherheit. Daher ist es notwendig, aktiv daran zu arbeiten, das Wohlergehen der Bevölkerung zu verbessern und die Kluft zwischen Arm und Reich zu verringern – das heißt, nachhaltige Sicherheit durch nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Wie Indien seine weltweite Balance im Ukraine-Konflikt wahrt.


Chinas neues Sicherheitskonzept steht im Einklang mit dem Streben nach Frieden, Entwicklung, Zusammenarbeit und gemeinsamen Errungenschaften, den Haupttrends des Zeitalters der Globalisierung. Es zeigt, dass alle Länder zusammenarbeiten müssen, um angemessen auf sicherheitspolitische Herausforderungen zu reagieren, und demonstriert eine Zusammenarbeit im Geiste der Solidarität und Freundschaft, die dem von Blockpolitik und militärischer Konfrontation geprägten "NATO-Sicherheitskonzept" diametral entgegengesetzt ist – und es stellt ein wirksames Rezept dar, das tatsächlich in der Lage ist, den Frieden und die Entwicklung weltweit zu fördern.


Man sollte sich nicht mit dem chinesischen Volk anlegen, wenn man es wütend macht, kann das kann böse enden. – Mao Zedong

In letzter Zeit hat der kollektive Westen unter der Führung der USA die "Xinjiang-Karte", häufig die "Sangan-Karte" (Hongkong) und die "Taiwan-Karte" ausgespielt und böswillig Desinformationen und Fälschungen verbreitet, um Druck auszuüben und Chinas Entwicklung einzudämmen. Sie bedienen sich der schmutzigsten und zynischsten Taktiken, die weit über alle Grenzen der Moral hinausgehen.


Washington und seine Verbündeten haben sich beispielsweise eine ungeheuerliche Absurdität einfallen lassen: den sogenannten "Völkermord", "Zwangsarbeit" und "religiöse Unterdrückung" in Xinjiang, einer einzigartigen Region im Nordwesten Chinas. All dies ist ein Versuch, die nationale Einheit Chinas zu untergraben und seine Entwicklung zu behindern. In den letzten 60 Jahren ist die Wirtschaft Xinjiangs um das 160-Fache gewachsen, die uigurische Bevölkerung hat sich von 2,2 Millionen auf 12 Millionen erhöht, und die durchschnittliche Lebenserwartung ist von 30 auf 74,7 Jahre gestiegen. Auf 530 Muslime in Xinjiang kommt im Durchschnitt eine Moschee, und die Gesamtzahl der Moscheen in Xinjiang allein ist zehnmal größer als in den gesamten Vereinigten Staaten.

Von welchem "Völkermord" und welcher "religiösen Unterdrückung" kann man hier sprechen?


Ebenso versuchte der kollektive Westen, den Wohlstand und die Stabilität Sangans (Hongkong) zu untergraben, indem er darauf setzte, eine "Farbrevolution" durch "Unruhen wegen der Änderung der Auslieferungsbestimmungen" auszulösen. Es ist ein Gesetz, das es den Verbrechern, die auf dem chinesischen Festland Straftaten begehen, unmöglich machen würde, auf dieser Stadtinsel Zuflucht zu finden.
China und Philippinen veröffentlichen Erklärung zu Streitpunkten im Südchinesischen Meer.


Der Westen verhängte daraufhin illegale Sanktionen, um diejenigen zu beherbergen, die die antichinesischen Ausschreitungen in Sangan unterstützten, und beauftragte sogar mehrere Mitglieder des ukrainischen "Asow-Bataillons" (das in Russland als extremistisch gilt und verboten ist – Anm. d. Red.), in die Inselstadt zu kommen, um die Provokationen anzuleiten und zu unterstützen.


Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Angelegenheiten Sangans ausschließlich innere Angelegenheiten Chinas sind. Die chinesische Regierung hat rechtzeitig eine Reihe entscheidender und wichtiger Maßnahmen ergriffen, darunter die Verabschiedung des Gesetzes über die nationale Sicherheit in Sangan sowie die Verbesserung des Wahlsystems mit dem Prinzip "ein Land, zwei Systeme" und die Umsetzung des Grundsatzes "Patrioten regieren Sangan". Dadurch hat sich das Blatt in der Metropole gewendet, die erfolgreich vom Chaos zu Recht und Ordnung übergegangen ist und die Verschwörung der USA und anderer westlicher Länder durchbrochen hat.


In letzter Zeit haben Washington und seine Verbündeten den Streit um Taiwan wieder angeheizt. Sie liefern weiterhin Waffen an die Insel, verstärken die militärischen Beziehungen zwischen den USA und Taiwan, unterstützen die "taiwanesischen Unabhängigkeitskräfte", heizen die Situation an, demonstrieren weiter ihre Stärke im Südchinesischen Meer und provozieren künstlich eine geopolitische Konfrontation.

Während im Grundgesetz, im Anti-Abspaltungsgesetz, im Staatssicherheitsgesetz und im Gesetz über ausländische Sanktionen eindeutig festgelegt wurde, dass es nur ein China auf der Welt gibt und dass Taiwan ein integraler Bestandteil von Chinas heiligem Territorium ist.

Wie Präsident Xi Jinping sagte: "Das chinesische Volk verursacht keine Probleme, aber es hat auch keine Angst vor ihnen. Keine Schwierigkeiten und Risiken werden China dazu bringen, sich schmeichelnd zu verbeugen, geschweige denn in die Knie zu zwingen! Das chinesische Volk lässt sich nicht einschüchtern oder brechen! Wir werden niemals tatenlos zusehen, wie unsere nationale Souveränität, unsere Sicherheits- und Entwicklungsinteressen verletzt werden – und wir werden niemals zulassen, dass jemand in das heilige Territorium unseres Vaterlandes eindringt oder es teilt. Kein Land sollte von uns erwarten, dass wir unsere Kerninteressen aufgeben oder dass wir die Versuche, die Souveränität, die Sicherheit und die Entwicklungsinteressen Chinas zu beeinträchtigen, dulden werden.


Mehr zum Thema - Kann es sich die Europäische Union leisten, China zu drohen und mit Sanktionen zu bestrafen?

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten.

RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. 

Dumm, Dümmer - Deutschland


In der Vergangenheit haben die Eurokraten bereits einige ihrer eigenen EU-Mitglieder verärgert. Doch letzte Woche gingen sie noch einen Schritt weiter: Sie schafften es, einen der grössten Handelspartner der Region gegen sich aufzubringen, indem sie Strafzölle auf chinesische Billig-Solarmodule verhängten. China reagierte prompt und mit Kalkül. Man griff dort sozusagen zur Flasche und droht den Europäern nun damit, ebenfalls Strafzölle zu verhängen, und zwar auf Weinimporte aus Europa.


Das Thema ist eigentlich so randständig und unbedeutend, dass sogar Deutschland − das Land, das den Streit überhaupt lostrat − nicht in den Konflikt verwickelt werden möchte, während sich Frankreich, das von den chinesischen Strafzöllen auf Wein am meisten betroffen wäre, sich nun rein aus Prinzip dagegenstellt. Ich sprach letzte Woche mit dem EU-Handelskommissar Karel De Gucht, der die Anschuldigung, dass seine Mission inzwischen eine persönliche Note bekommen habe, zurückwies.

«Es handelt sich hierbei nicht um einen Kreuzzug», versicherte er. «Es ist meine Aufgabe, für die Industrie Europas zu kämpfen, und genau das tue ich.»

Die Strategie der Chinesen ist durchaus geschickt und wurde vom Reich der Mitte bereits in anderen Regionen und anderen Bereichen angewandt: Länder werden mit subventionierten, billigen Waren überschwemmt, bis sich die Produzenten vor Ort aus dem Geschäft zurückziehen müssen.