Die International Renaissance Foundation (IRF) (ukrainisch: Міжнародний фонд „Відродження“) ist eine ukrainische NGO, die von George Soros gegründet wurde.

Es wurde im April 1990 gegründet. IRF ist ein integraler Bestandteil der Open Society Foundations, die nationale und regionale Stiftungen in mehr als dreißig Ländern auf der ganzen Welt umfasst, hauptsächlich in Mittel- und Osteuropa sowie in der ehemaligen Sowjetunion. Diese Stiftungen haben das gemeinsame Ziel, Bildungs-, Sozial- und Rechtsinitiativen zu unterstützen, die die Entwicklung und Etablierung einer offenen Gesellschaft fördern.

IRF ist eine der größten Wohltätigkeitsorganisationen der Ukraine. Ihr Hauptziel ist die Bereitstellung finanzieller und operativer Hilfe für die Entwicklung einer offenen und demokratischen Gesellschaft in der Ukraine durch die Unterstützung wichtiger Bürgerinitiativen in diesem Bereich.

Im Zeitraum von 1990 bis 2010 unterstützte die International Renaissance Foundation zahlreiche ukrainische Nichtregierungsorganisationen, Gemeindegruppen, akademische und kulturelle Einrichtungen, Verlage usw. in Höhe von über 100 Millionen US-Dollar.

George Soros ['ʃoroʃ] (* 12. August 1930 in BudapestUngarn)


Soros wurde als Sohn des Esperanto-Schriftstellers Tivadar Soros in Budapest geboren. Ab 1936 trug er den magyarisierten Namen György Soros (zuvor Schwartz). Seine Eltern waren ungarische Juden. Er überlebte die massive Judenverfolgung während der Besetzung Ungarns durch NS-Deutschland und die Schlacht um Budapest. Sein Vater versteckte ihn und sich monatelang, unter anderem im Sommerhaus der Tänzerin Elza Brandeisz in Balatonalmádi. So entging Soros dem Abtransport der meisten ungarischen Juden in die Vernichtungslager und dem Holocaust.[1]

In seinem Elternhaus gingen Esperantisten ein und aus, so lernte auch George Soros Esperanto. Er nahm mit seinem Vater 1947 am Esperanto-Weltkongress in Bern teil. Von dort aus reiste er weiter zum Esperanto-Jugendweltkongress nach Ipswich in England, danach emigrierte er nach England.[2]

Soros studierte an der London School of Economics and Political Science, unter anderen bei dem Philosophen Karl Popper. Dessen Konzept einer offenen Gesellschaft beeinflusste Soros stark, so dass er später mehrere seiner eigenen Gesellschaften danach benannte.[3] Während seines Studiums bei Popper arbeitete Soros als Kofferträger und Kellner und erhielt einmalig 40 Pfund von einer Wohltätigkeitsorganisation der Quäker.[4] 1951 erlangte er den Bachelor of Science, 1954 schloss er sein Studium mit dem Master of Science ab.

Finanzgeschäfte[Quelltext bearbeiten]

1954 begann Soros seine Finanzkarriere bei der Handelsbank Singer & Friedlander in London. Er arbeitete als Angestellter und wechselte später zur Arbitrage-Abteilung. Ein Mitarbeiter, Robert Mayer, schlug ihm vor, sich beim Maklerhaus seines Vaters F.M. Mayer in New York City zu bewerben.[5]

1956 zog er nach New York City und übernahm 1968 einen Investmentfonds (Hedgefonds) in Curaçao.[2] 1969 gründete Soros mit Jim Rogers den Soros-Fund, der später in Quantum Fund umbenannt wurde. Er bezog seinen Sitz in der Steueroase Niederländische Antillen.[6] Der Fonds hatte zunächst fünf Millionen US-Dollar Startkapital privater Anleger, das mit Devisenspekulationen bis 1993 auf vier Milliarden US-Dollar anwuchs. 1981 konnte der Fonds keine Gewinne ausschütten. Beim weltweiten Aktieneinbruch 1987 (Schwarzer Montag) verlor er 650 Millionen US-Dollar, die Soros jedoch in wenigen Monaten wieder ausgleichen konnte. 1989 zog sich Soros aus dem täglichen Geschäft zurück und wurde Berater seiner Fondsmanager, der nur noch bei besonders wichtigen Marktentwicklungen selbst Entscheidungen trifft.[7]

1988 erzielte Soros mit dem Kauf und Verkauf von Aktienpaketen der französischen Großbank Société Générale rund 2,2 Millionen US-Dollar Spekulationsgewinn. Die Transaktion erregte zunächst kein Aufsehen. 2006 verurteilte ein Gericht in Frankreich ihn wegen Insiderhandels rechtsgültig zu einer Geldstrafe in Höhe seines mutmaßlichen Gewinns.[8] Im Dezember 2006 reichte er dagegen Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Dieser bestätigte jedoch im Oktober 2011 das französische Gerichtsurteil.[9]

Am „Schwarzen Mittwoch“, dem 16. September 1992, musste die Bank of England das Pfund Sterling stark abwerten und schied deswegen aus dem europäischen Wechselkurssystem aus. Soros hatte die Abwertung vorausgesehen, sich große Mengen britische Pfund geliehen und sie in andere europäische Währungen umgetauscht, mit denen er seine Kredite nach der Abwertung weit günstiger zurückzahlte. Er soll daran rund eine Milliarde US-Dollar verdient haben und wurde persönlich für die Währungskrise verantwortlich gemacht. Dass seine Transaktionen den Kurssturz des Pfunds verursacht hatten, konnten ihm jedoch mehrere Untersuchungsausschüsse nicht nachweisen. Er selbst erklärte, er könne als Einzelinvestor keine Krise einer innerlich starken Währung herbeiführen und auch mit seiner Bekanntheit keinen Trend in ganzen Märkten einleiten.[10] Nach dem Gewinn von 1992 sanken die Gewinne des Quantumfunds auf Durchschnittswerte.[11]

1993 spekulierte Soros gegen die D-Mark und forderte in einem Interview: „Down with the D-Mark!“ 1997 wurde ihm vorgeworfen, sein Quantumfunds habe Malaysias Währung, den Ringgit, einbrechen lassen und so die damalige Asienkrise ausgelöst.[12] Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich schrieb jedoch in ihrem Jahresbericht von 1998: „Entgegen oft zitierten anekdotischen Berichten gibt es wenig konkrete Beweise, dass Hedgefonds als Gruppe stark beteiligt waren an der Auslösung oder gar Intensivierung der Serie südostasiatischer Währungsabwertungen.“[13]

Die Finanzkrise ab 2007 sah Soros frühzeitig als Vorboten einer Rezession in den USA an.[14] 2007 kehrte er ins Spekulationsgeschäft zurück[15] und erzielte mit seinem Quantum Endowment Fund im selben Jahr eine Rendite von 32 Prozent, die ihm 2,9 Milliarden US-Dollar Gewinn einbrachte.[16][17]

2008 war Soros mit einem Einkommen von 1,1 Milliarden US-Dollar der bestbezahlte Hedgefondsmanager. Bis Juli 2009 stieg die Gesamtsumme des durch seine Investmentfirma Soros Fund Management verwalteten Vermögens um 40 Prozent auf 24 Milliarden US-Dollar.[18] Das Forbes Magazine schätzte sein Vermögen 2016 in seiner Liste der Milliardäre auf 24,9 Milliarden US-Dollar, damit lag er damals auf Platz 23. Im Juni 2021 lag er mit 8,6 Milliarden US-Dollar auf Platz 288.[19]

In seinem Buch Alchemie der Finanzen (1988) beschrieb Soros seine „Theorie der Reflexivität“ als Grundlage für seine Börsenerfolge und bezog sich dabei auf seinen Lehrer Karl Popper. Bereits 1970 hatte er die Funktionsweise von Real Estate Investment Trusts in den Kategorien dieser Theorie beschrieben.[20]


Seit den 1970er Jahren engagiert sich Soros als Philanthrop. 1979 gründete er dazu die Open Society Foundations, die er leitet und fördert. Bis Oktober 2017 übertrug er dieser Stiftung rund 18 Milliarden US-Dollar und damit den größten Teil seines Vermögens. Damit wurde sie die zweitgrößte Stiftung hinter der Bill & Melinda Gates Foundation


Tivadar Soros, auch Theodor Schwartz, Theodor Soros, Teodoro Ŝvarc oder Teo Melas ( 7. April 1893 in NyírbaktaÖsterreich-Ungarn; † Februar 1968 in New York), war ein ungarischer Rechtsanwalt und Esperanto-Schriftsteller. Er ist der Vater des US-amerikanischen Hedge-Fund-Managers und Multimilliardärs George Soros.

Tivadar Schwartz war der älteste Sohn und das zweite von insgesamt acht Kindern der orthodoxen jüdischen Familie Schwartz. Er kam in dem kleinen Ort Nyírbakta (heute Baktalórántháza in der Nähe der ungarischen Grenze zur Ukraine) zur Welt, wo sein Vater einen Gemischtwarenladen betrieb und Landmaschinen verkaufte.[1] Noch während Schwartz' Jugend zog die Familie in die wesentlich größere Stadt Nyíregyháza im Nordosten Ungarns. Sein Vater erkannte früh die intellektuellen Fähigkeiten und Begabungen seines Sohnes und ermöglichte ihm eine Schulbildung an einem privaten christlichen Internat in Sárospatak. Von dort aus ging Schwartz nach Kolozsvár, um an der dortigen Universität Rechtswissenschaft zu studieren. Er reiste durch Zentraleuropa und belegte unterem anderem Kurse in Heidelberg.


Schwartz heiratete im Jahr 1924 in Budapest Elisabeth (ung. Erzsébet) Szűcs, die ältere der beiden Töchter des jüdischen Stoffhändlers Mor Szűcs.[1] Im Jahr 1926 kam Sohn Paul Schwartz (später Paul Soros) zur Welt und im Jahr 1930 der zweite Sohn György (Georg) Schwartz, der heute unter dem Namen George Soros als US-Investmentbanker und Multimilliardär international bekannt ist.[1] Die jüngere Schwester seiner Frau, Klára Szűcs, heiratete den ungarischen Architekten und Designer György Farkas[1] und wurde nach der Emigration des Ehepaares in die USA dort unter ihrem Ehenamen Klara Farkas eine erfolgreiche Fotografin.

Schwartz betrieb eine Rechtsanwaltskanzlei in Budapest. Für seinen erkrankten Schwiegervater erledigte er dessen finanzielle Angelegenheiten und übernahm auch die Verwaltung der Immobilien der Familie in Budapest, Wien und Berlin. Durch seine Tätigkeit für die Esperanto-Zeitschrift kam er in Kontakt mit Schriftstellern und Künstlern, die ihm nebenbei auch solvente Kunden vermittelten. Seine Einkünfte ermöglichten ihm, in einem vornehmen Stadtbezirk von Budapest zu wohnen, und sicherten der Familie einen gehobenen Lebensstandard. Wenn Schwartz mit seiner Frau Elisabeth zu Esperanto-Konferenzen reiste, verband er dies oft mit Ski- und Wanderaufenthalten.[1]

Die Magyarisierung des ursprünglichen Familiennamens von Schwartz zu Soros erfolgte im Jahr 1936 auf Betreiben Schwartz', der seine Familie vor Verfolgung und Stigmatisierung als Juden schützen und die Assoziation zu ihrer jüdischen Herkunft verhindern wollte

8. APRIL 1990
George Soros gründete die International Renaissance Foundation
Am 8. April 1990 gründeten die Soros-Stiftung, die ukrainische Prosvita-Vereinigung, der ukrainische Friedensrat und die internationale Umweltorganisation Green World gemeinsam die International Renaissance Foundation


Der Zerfall der Sowjetunion war ein mehrjähriger Prozess der Desintegration der föderalen politischen Strukturen sowie der Zentralregierung der Sowjetunion (UdSSR), der mit der Unabhängigkeit der 15 sowjetischen Unionsrepubliken zwischen dem 11. März 1990 und dem 25. Dezember 1991 seinen Abschluss fand. Nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau 1991 wurde die Tätigkeit der bis dahin allein regierenden KPdSU auf dem Gebiet der RSFSR verboten.


Am 8. Dezember 1991 unterzeichneten die Präsidenten Russlands, der Ukraine und von Belarus – Boris Jelzin, Leonid Krawtschuk und Stanislau Schuschkewitsch – im Nationalpark Beloweschskaja die Belowescher Vereinbarungen (auch Vertrag von Minsk oder Vereinbarungen von Beloweschskaja Puschtscha genannt), worauf Schuschkewitsch dem sowjetischen Präsidenten Gorbatschow die Vertragsunterzeichnung telefonisch mitteilte. Darin wurde festgestellt, dass „die UdSSR als völkerrechtliches Subjekt sowie als geopolitische Realität … ihre Existenz beendet“ habe. Zugleich wurde der Vertrag zur Schaffung der UdSSR von 1922 außer Kraft gesetzt und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten gegründet. Die Belowescher Vereinbarungen wurden am 21. Dezember 1991 mit der Erklärung von Alma-Ata (1991) bestätigt. Die Auflösung des weltgrößten sozialistischen Staates markierte zugleich das Ende des Kalten Krieges.


Ab jetzt beginnt Soros warmer Krieg gegen Länder, Kulturen, Familien und Menschen. Mit Soros beginnt der Menschenhandel, der Transit illegalen Flüchtlingen. Oder war Soros (Mister Schwartz) beteiligt am Krieg in der Ukraine und hat die Faschisten und kriminellen Oligarchen in der Ukraine erst aufgebaut um Russland anzugreifen?


Die Bundespolizei hat verstärkt illegale Einreiseversuche von Personen festgestellt, die eine Flucht aus der Ukraine lediglich vortäuschten.

Das Problem wurde Anfang April erstmals in einem internen Bericht der Bundespolizei festgehalten, damals war von 58 Fällen die Rede – das berichtet der Spiegel.


Mittlerweile sollen es um die 100 sein, was allerdings nur einem Bruchteil der tatsächlichen illegalen Einreisen entsprechen dürfte. Dabei handle es sich sowohl um „ukrainische Staatsangehörige als auch um Drittstaatsangehörige, die einen vorhergehenden Aufenthalt in der Ukraine wahrheitswidrig vorgeben“. Verdacht hätten Gruppen erweckt, die noch beim Grenzübertritt nach deutschen Sozialleistungen fragten – den Namen ihres ukrainischen „Herkunftsortes“ aber plötzlich „vergessen“ hatten. Teilweise verwiesen aufgefundene Einkaufsbelege auf einen Aufenthalt außerhalb der Ukraine, zum Beispiel in Bulgarien oder Rumänien. In einem anderen Fall legte ein Mann für sich zwar ukrainische Dokumente vor, für 12 Kinder jedoch nur Geburtsurkunden, die den tatsächlichen aktuellen Herkunftsort nicht angeben.

Ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg wurden außerdem US-Soldaten im Irak von Coca-Cola auch mit Getränken versorgt. Im Sommer 2005 erhielt der Konzern nach 40 Jahren eine Verkaufs-Lizenz für den Irak. Erst kommt der Krieg, dann Coco Cola, erst kommt der Zerfall eines Staates, dann kommt der Investment Banker Soros und macht den Sack zu, um ukrainischen Weizen nicht in die EU zu verbringen, der Gashahn wird zugedreht und Deutschland bekommt aus Rache für den Hololaust alle Flüchtlinge der Welt angelastet. Der Transit illegaler Einreisen beginnt.


Coca-Cola und das Militär

Während des Zweiten Weltkrieges wurde in den USA der Zucker rationiert. Trotzdem versprach der damalige Chef Robert Woodruff für jeden Soldaten eine Coke für 5 Ct. Das war der Anfang einer engen Beziehung zwischen dem Militär und der Coca-Cola Company. So wurden in der Folgezeit auf Befehl des amerikanischen Generals Eisenhower („Eisenhower Cable“) 248 Coca-Cola-Angestellte in die Armee aufgenommen, die 64 Abfüllanlagen an den Kriegsschauplätzen errichteten, um die Versorgung mit Coca-Cola sicherzustellen, das als Rückgrat der Moral der Soldaten galt. Diese Angestellten erhielten, ohne dass sie gedient haben mussten, den Rang eines „Technical Observers“, ein Begriff, der ursprünglich für Panzer-Techniker geschaffen wurde. Vor Ort hatten die Coca-Cola-Techniker mit verschmutztem Wasser, Krankheiten, veralteten Geräten und Arbeitskräftemangel zu kämpfen.

In manchen Abfüllanlagen wurden auch deutsche und japanische Kriegsgefangene eingesetzt. Während des Krieges starben drei Coca-Cola-Techniker, vermutlich, weil ihr Flugzeug abgeschossen wurde. Für das Militär füllte man Coca-Cola 1950 auch zum ersten Mal in Dosen ab.

Coke im Irak

Nach Beendigung der Offensive der Alliierten im Irak-Krieg war Coca-Cola die erste Firma, die im kriegszerstörten Irak ihre Verteilungszentren einrichtete. Noch während des Krieges versorgte Coca-Cola alle US-Soldaten mit Sonnenbrillen.

Ähnlich wie im 2. Weltkrieg wurden außerdem US-Soldaten im Irak von Coca-Cola auch mit Getränken versorgt. Im Sommer 2005 erhielt der Konzern nach 40 Jahren eine Verkaufs-Lizenz für den Irak.

Coca-Cola gibt es in Deutschland seit dem 8. April 1929. Das war das Jahr indem Sozialisten in Berlin im Blutmai über 33 Demonstranten und Zivilisten erschossen hatte und über 200 Menschen erschossen hatte.


2003 kam die Coca-Cola Company wegen einer 1998 errichteten Abfüllanlage in Indien in die Kritik. Die Anlage in Plachimada, im Verwaltungssitz des Distrikts Palakkad, entzog dem Boden täglich bis zu 1 Million Liter Grundwasser. Auf Dauer führte dies zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels. Infolgedessen erhöhten sich Salzgehalt, Wasserhärte, Kalzium- und Magnesiumgehalt dermaßen, dass eine Nutzung als Trinkwasser oder zur Bewässerung der Felder unmöglich wurde. Zusätzlich führten durch Coca-Cola als Dünger in den Verkehr gebrachte Schlammabfälle zu Verunreinigungen und Hautproblemen bei der ansässigen Bevölkerung, da Schwermetalle enthalten waren. Die Anlage ist mittlerweile geschlossen, Coca-Cola übernahm jedoch keine Verantwortung für das Trinkwasserproblem.


In Panama wurde das Unternehmen zu einer Geldstrafe von 300.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 210.000 Euro) verurteilt, da es im Jahr 2003 die Bucht von Panama sowie die Schlucht von Vista Hermosa mit Färbemitteln verschmutzt hat. Der Konzern muss auch für die Beseitigung der Schäden aufkommen.


In Indien waren Coca-Cola und Pepsi von 1978 bis 1993 verboten, da sie ihre Rezepturen nicht offenlegen wollten. 2006 wurde der Verkauf von Coca-Cola im indischen Bundesstaat Kerala gestoppt, da eine Umweltschutzgruppe angeblich Pestizide in Coca-Cola und Pepsi gefunden hatte. Der Verkaufsstopp wurde kurze Zeit später vom obersten Gericht in Neu-Delhi aufgehoben.
Das Gesundheitsministerium hatte Zweifel an den Ergebnissen der Studie.


Ähnlich wie im Zweiten Weltkrieg wurden außerdem US-Soldaten im Irak von Coca-Cola auch mit Getränken versorgt. Im Sommer 2005 erhielt der Konzern nach 40 Jahren eine Verkaufs-Lizenz für den Irak.

Nachdem der Konzern zuletzt in der Kritik stand, sich nicht aus Russland zurückzuziehen, hat Coca-Cola am Dienstag reagiert.

Das Unternehmen stellt sämtliche Geschäftsaktivitäten in dem Land ein, heißt es in einer knappen Mitteilung. Wirtschaftlich dürfte der Schritt keine größeren Konsequenzen haben. Insbesondere in den sozialen Netzwerken war in den letzten Tagen der Druck auf Coca-Cola gewachsen, aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine die Geschäfte in Russland einzustellen.


Der Hashtag #BoycottCocaCola zählte am vergangenen Montag und am Wochenende zu den am häufigsten verwendeten auf Twitter.

Die wirtschaftlichen Folgen für den Getränkekonzern dürften überschaubar bleiben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr trugen die Verkäufe in Russland und der Ukraine etwa ein bis zwei Prozent zu den konsolidierten Nettobetriebseinnahmen und dem Betriebsergebnis bei. Die Papiere verloren am Dienstag im US-Handel gut vier Prozent.


Coca-Cola wurde von John Stith Pemberton am 8. Mai 1886 durch einen Zufall erfunden, denn eigentlich wollte er einen Sirup herstellen, welcher Kopfschmerzen lindern sollte. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2.300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen und vermarktete das Produkt in den USA und seit 1896 im benachbarten Ausland.


Neben dem Hauptsitz in Atlanta entstanden in dieser Zeit Zweigstellen in Los Angeles, Chicago, Philadelphia, New York und Dallas. 1904 ließ Candler den nach ihm benannten Turm als Firmensitz errichten, das erste Gebäude in Atlanta, das höher als der Kirchturm war. In sein Fundament ließ er eine Kupferkassette mit seinem Bildnis und einer Coca-Cola-Flasche ein.


Hyperaktivität
Phosphorsäure steht im Verdacht, Hyperaktivität, Nervosität und Konzentrationsstörungen bei Kindern auszulösen.


Kaliummangel
In einem 2009 von Wissenschaftlern der Universität von Ioannina veröffentlichten Fachartikel werden mehrere Fallbeispiele aufgeführt, bei denen exzessiver Cola-Konsum zu gravierendem Kaliummangel mit der Folge von Müdigkeit und Muskellähmungen bis hin zu Herzrhythmusstörungen geführt hatte. Es wird angenommen, dass der Kaliummangel durch ein Zusammenspiel der Inhaltsstoffe Glukose, Fructose und Koffein verursacht wird. Eine Einschränkung des Cola-Konsums bei gleichzeitiger Einnahme von Kalium-Präparaten führe aber in der Regel zu einer schnellen und vollständigen Erholung.


Süßstoffe
Coca-Cola light und Coca-Cola zero sugar enthalten die Süßstoffe Natriumcyclamat (E 952), Acesulfam K (E 950) und Aspartam (E 951). Über die genaue Menge der jeweiligen Süßstoffe pro Liter Coca-Cola werden keine Angaben gemacht. Daher ist nicht kontrollierbar, ob bei hohem Konsum von Coca-Cola light oder Coca-Cola zero sugar die erlaubte Tagesdosis der jeweiligen Süßstoffe überschritten wird.

Die FDA wertete eine große Anzahl toxikologischer und klinischer Studien zu Aspartam aus und erklärte 1981 den Gebrauch für sicher, sofern eine Dosis von 50 mg/kg Körpergewicht/Tag nicht überschritten wird. Der EU-Grenzwert wurde auf 40 mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt. Über mögliche weitere Gesundheitsgefahren bei der Verwendung von Aspartam gibt es kontroverse Meinungen. Im Februar 2011 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit eine Studie veröffentlicht, bei der Aspartam für unbedenklich befunden wurde.

Aspartam ist eine Phenylalaninquelle und darf von Menschen mit der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nur in begrenzter Dosis eingenommen werden, da sie Phenylalanin im Körper nicht abbauen können. Deswegen wird auf den Flaschenetiketten bei Aspartam der Zusatz „enthält eine Phenylalaninquelle“ ergänzt.