Die Bilanzsumme der EZB liegt mittlerweile bei über 8.000 Milliarden Euro.


14.04.2022 19:24 

EZB-Präsidentin Christine Lagarde und die Führungsriege der EZB haben massiv in Aktien und Fonds investiert. Nun zeigen öffentlich zugängliche Informationen: Sie haben sich innerhalb kürzester Zeit sehr stark bereichert – natürlich legal.


Lagarde, Weidmann & Co: In diese Aktien legen Europas oberste EZB-Banker ihr privates Geld an


Für Anleger ist dieser 94-seitige Bericht eine Pflichtlektüre: Jedes Jahr veröffentlicht die Europäische Zentralbank ein Dokument, indem die Mitglieder des EZB-Rats angeben, in welche Einzelaktien und Fonds sie ihr privates Geld anlegen.


Der EZB-Rat besteht aus sechs Mitgliedern des Direktoriums und der Präsidenten der nationalen Zentralbanken der 19 Mitgliedstaaten der Euro-Zone. Dieses Gremium ist das oberste Beschlussorgan der Europäischen Zentralbank.


Sie sind die Entscheider unserer Geldpolitik, bestimmen den Zins und haben das Ziel die Preise stabil zu halten. Kurz und knapp: Sie sind die mächtigsten Banker Europas und wir können sehen, wie sie ihr eigenes Geld investieren.


Aber: Die Angaben bleiben grob, es wird nur genannt, welche Fonds oder Einzelaktien die EZB-Banker halten, nicht, um welchen Geldbetrag es sich da genau handelt.


Der Chef der deutschen Bundesbank investiert in den MSCI World

EZB-Chefin Christine Lagarde gibt an, in zwei Fonds ein Teil ihres Vermögens anzulegen:

In den BNP Paribas Europe Dividende Multipep 2, der in dividendenstarke europäische Aktien investiert und in den ODDO BHF Polaris Moderate DRW. Dieser Fonds der Privatbank Oddo BHF umfasst Anleihen, weltweite Aktien, Bankguthaben und Zertifikate, also eine breitgestreute bunte Mischung.


Was noch spannend ist: Die EZB-Präsidentin legt offen, dass sie zudem in nicht börsennotierte Immobilienunternehmen, die Real Estate Transparent Corporation und die Real Estate Company, France, investiert.


Jens Weidmann, Chef der deutschen Bundesbank, verfolgt eine ganz klassische Investmentstrategie. Der ehemalige Abteilungsleiter der Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt investiert sein Geld in den MSCI World und den Xtrackers Dax, der die Entwicklung der 30 Standardaktien des deutschen Leitindex abbildet.


Isabel Schnabel, seit 2020 Mitglied des Direktoriums und neben Lagarde die einzige Frau, in dem 25-köpfigen Gremium, hat im Vergleich zu Weidmanns konservativem Portfolio, ein sehr spannendes Depot. Die ehemalige Wirtschaftsweise investiert in 44 verschiedene Einzelaktien und Fonds. Darunter zählen unter anderem die Tech-Giganten Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft und Alibaba.

Zudem hat die deutsche Top-Ökonomin auch Aktien der beiden Impfstoffhersteller Biontech und Curevac gekauft. Auch der klassische ETF, der MSCI World, fehlt nicht in ihrer Liste.­ Weitere spannende Investments von Schnabel: Zoom, Spotify, SAP, Disney, Bayer und BASF.


Die EZB-Chefs Lagarde und Schnabel machen uns arm und sich selbst reich – Economy


Ein neuer EZB-Bericht zeigt: Notenbankpräsidentin Christine Lagarde (66) hat Geld in zwei Fonds geparkt.

► Ein Aktienfonds der französischen Bank BNP Paribas, der in einem Jahr um 28,6 Prozent stürzte. Ein netter Trick gegen die Hammerinflation (derzeit 7,3%). ► Mit einem Fonds der deutschen Bank BHF konnte sie ebenfalls einen Gewinn von 4,3 Prozent erzielen.

Wie viel Geld Lagarde in die Kasse gesteckt habe, wollte sie auf BILD-Anfrage nicht verraten.


Als Finanzexpertin kennt sie aber sicher die alte Faustregel: Investiere 10 % deines Jahresgehalts (416.000 Euro)!

Auch EZB-Direktorin Isabel Schnabel (50) dürfte sich 2021 eine goldene Nase verdient haben. Ende 2020 hatte sie ihr Geld in insgesamt 44 Aktien und Fonds investiert, darunter Aktien des Impfstoffgiganten Biontech (Kurssteigerung 2021: +88 %), Apple (+ 35 %), Microsoft (+ 25 %). Laut EZB-Bericht hat Schnabel jetzt abkassiert: Sie hat alles bis auf 11 Positionen verkauft!


Ganz anders Bundesbank-Chef Joachim Nagel (55): Er besitzt keine Aktien.

Geldregen für die Spitzenfrauen der EZB! Inflation und Zinsfrust für Millionen Sparer. Genau dafür sind Lagarde und Schnabel zuständig! Denn mit ihrer Strafzinspolitik und den Milliarden, die die EZB jeden Monat in die Märkte pumpt, bläst die EZB auch die Aktienkurse auf. Gleichzeitig schürt dieser Kurs den teuren Schock.

„Die EZB lässt mit ihrer gefährlichen Nullzinspolitik die Inflation steigen“, kritisiert Prof. Bernd Raffelhüschen (Universität Freiburg). „Die Verlierer sind Rentner, Arbeitnehmer und alle, die jetzt nur noch magere Zinsen auf ihre Spareinlagen bekommen.“


Deutschlands neuer Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat Grund zur Freude: Die Unterstützung auf dem Parteitag war groß – von Seiten seiner Partei, und von Seiten der Sponsoren, darunter Pharmakonzern Pfizer. Eine gute Optik in Corona-Zeiten. . . ?


GELD REGIERT DIE WELT

Während das Konzept einer Kreislaufwirtschaft seit den 1970er Jahren verwendet wird, wechselt es von der aktuellen lineares Wirtschaftsmodell hin zu einem zirkulären Wirtschaftsmodell und hat in letzter Zeit zunehmende Aufmerksamkeit auf sich gezogen für  globale Unternehmen (z. B. Philips, Unilever und Renault) und politische Entscheidungsträger.


Rechtzeitig für die Welt mit Fragezeichen


Wirtschaftsforum 2012 in Davos, der Ellen MacArthur Foundation (EMF) und McKinsey.  Das Unternehmen hat einen Bericht veröffentlicht, der bewertet, dass der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft (CE) möglich ist. Schaffung einer Chance von 630 Milliarden US-Dollar pro Jahr nur für einen Teil der verarbeitenden Industrien in der EU (Ellen MacArthur Foundation (2012, S. 5)).


Neben den enormen wirtschaftlichen Vorteilen wies EMF auf die erheblichen ökologischen und sozialen Vorteile einer Kreislaufwirtschaft hin. Diese Zahlen haben ein enormes Bewusstsein für das Thema geschaffen und viele Unternehmen wollen ihre Chance nutzen.


Teil dieser potenziellen Umsatzchance, wie auf der Titelseite dargestellt.


Aufgrund des wachsenden Interesses an den Geschäftsmöglichkeiten, die sich in einer CE ergeben, ist sie praktisch Anwendungen auf industrielle Prozesse und moderne Geschäftsmodelle haben in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen


Beim zirkulären Denken geht es jedoch nicht nur um das Recycling von Ressourcen und Nutzung erneuerbarer Energien. Sie betrifft oft mehrere, wenn nicht alle Aspekte aktueller Geschäftsmodelle. Daher erfordern Geschäftsentscheidungen für den Übergang zu zirkuläreren Ansätzen eine grundlegende Überdenken und die Funktionen von Ressourcen, die Definition von Eigentum und den Wert


Eine solche Änderung der Denkweise ist entscheidend und kann nur durch disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle, sogenannte zirkuläre Geschäftsmodelle erreicht werden.  Wie von Frans Van Houten, CEO von Philips, betont, die Einbettung des Kreislaufwirtschaftsdenkens


Die Unternehmensstrategie ist eine Notwendigkeit, um einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil aufzubauen (Fleming und Zils (2014)). Ein solcher strategischer Ansatz entkoppelt das Unternehmenswachstum von den Ressourcen, die immer knapper werden. Daher stellt die Kreislaufwirtschaft einen deutlich anderen Ansatz dar Geschäfte zu machen und etablierte Praktiken wie geplante Obsoleszenz durch neue Ansätze zu ersetzen um Gewinne erwirtschaften zu können.


Schafft es jedoch wirklich einen Wettbewerbsvorteil oder handelt es sich nur um Marketing Werkzeug zur Verbesserung des grünen Markenimages?

Am 2. Oktober 2020 veröffentlichte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Bericht über einen digitalen Euro.


In diesem Bericht wird die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung – des digitalen Euro – aus dem Blickwinkel des Eurosystems beleuchtet.

Ein solcher digitaler Euro ist als Zentralbankgeld zu verstehen, das den Menschen und den Unternehmen für ihre täglichen Zahlungen in elektronischer Form zur Verfügung stünde.

Er würde das bereits bestehende Zentralbankgeld, d. h. Bargeld und Zentralbankeinlagen von Geschäftsbanken, ergänzen.