Auf welchem Planeten hat der ewig gestrige Sozialismus, Kulturkommunismus ein Land friedlich gestaltet?

Kommunismus für alle

Titelbild – DeutschListe existierender und ehemaliger sozialistischer Staaten nach Zeitraum.

Vor 100 Jahren war Deutschland neben Russland ein Epizentrum des Kommunismus. Eine Buchrezension des Sammelbandes „Weimar Communism as a Mass Movement“, herausgegeben von Ralf Hoffrogge Norman LaPorte.

Die Kommunistische Internationale hielt ihre ersten Kongresse, obwohl alle in Moskau, in deutscher Sprache ab, die Jugendinternationale saß in Berlin. Und zuweilen vergisst man schon hierzulande fast, dass die deutsche KP eine Massenpartei mit bis zu 300 000 Mitgliedern war. In Berlin bekam die Partei bei den letzten freien Wahlen der Weimarer Republik sogar 38 Prozent der Stimmen.

Noch weniger ist all das im Ausland bekannt. Dem soll nun der Sammelband »Weimar Communism as a Mass Movement« abhelfen, den der in Bochum forschende Berliner Historiker Ralf Hoffrogge mit dem walisischen Dozenten Norman LaPorte zusammengestellt hat. 13 überwiegend junge Forscher*innen, die sich mit dem deutschen Parteikommunismus befassen, haben in knappen Aufsätzen meist ihre Doktorarbeiten zusammengefasst. Insofern bringt der Band auch ein deutschsprachiges Publikum auf den jüngsten Stand, nur eben in englischer Sprache.

Die KPD wurde Silvester 1918 von zwei Gruppen gegründet – dem Spartakusbund um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie den Internationalen Kommunisten Deutschlands (IKD). Letztere sind freilich kaum bekannt. Während des Weltkrieges hatten Mehrheitssozialdemokraten und gemäßigte Unabhängige die alte SPD unter sich aufgeteilt, in Bremen aber übernahmen Linksradikale die Organisation. Aus dieser Gruppe – angeführt von Johann Knief, Paul Frölich und Karl Radek – gingen die IKD hervor. Während die Spartakisten trotz aller Kritik mehr als anderthalb Jahre mit Karl Kautsky und Eduard Bernstein in der USPD ausgeharrt hatten, riefen die »Bremer Linksradikalen« bereits ab 1916 zur Bildung einer neuen, revolutionären Partei auf – und konnten die Spartakisten erst spät überzeugen.

Aber nicht nur über diese zweite Wurzel der Partei kann man hier Neues erfahren. Florian Wilde fasst seine kürzlich erschienene Biografie des KPD-Vorsitzenden Ernst Meyer zusammen, Mario Kessler stellt Ruth Fischer vor, die den äußersten linken Parteiflügel anführte und 1924 mit nur 29 Jahren Vorsitzende wurde, Ralf Hoffrogge widmet sich Werner Scholem, der als ultralinker »Orgleiter« unter Fischer diente, Norman LaPorte gibt eine Vorschau auf seine erste englischsprachigen Biografie über Ernst Thälmann. Auch ein Beitrag zum »roten Millionär« Willi Münzenberg fehlt nicht, der die Kommunistische Jugendinternationale in einem Neuköllner Kneipenhinterzimmer gründete und dann ein kommunistisches Medienimperium aufbaute.

In der historischen Kommunismusforschung liegen Biografien gerade voll im Trend, auch der Autor dieser Zeilen hat jüngst eine vorgelegt. Das Genre lässt das Menschliche – die Zweifel, die Affären, die Enttäuschungen – von sonst »überlebensgroßen« Revolutionären entdecken. Doch bergen Biografien auch die Gefahr, dass die Entwicklung der KPD zu sehr als Zusammenprall individueller Charaktere erzählt wird – der vorsichtige Stratege Meyer gegen die rastlose Agitatorin Fischer und so weiter.

Deshalb ist es gut, dass Marcel Bois seinen 600-Seiten-Wälzer über die linke, gegen die Stalinisierung antretende Parteiopposition hier auf 15 Seiten zusammenfasst. Nicht weniger interessant sind Beiträge über eine »rote Gewerkschaft« unter Berliner Metallarbeitern oder kommunistische Arbeit unter bayerischen Bauern. Leider grenzt der Beitrag über einen internationalen »Einheitsverband der Seeleute« trotz des faszinierenden Themas an Unlesbarkeit und sticht etwas negativ hervor.

Der Sammelband endet wie die KPD selbst: Neu zugängliche Archivmaterialien liefern neue Belege für die heillose Verwirrung in Moskau nach der Machtübergabe an Hitler. Während tausende deutsche Kommunist*innen eingesperrt wurden, hielt die Komintern-Führung unter Stalin offiziell daran fest, dass Hitler bald von alleine abwirtschaften würde – während im Hintergrund bereits der spätere Pakt mit Hitler vorbereitet wurde. Nathaniel Flakin Freier Journalist und Historiker aus Berlin. Redakteur von Klasse Gegen Klasse. – Kommunismus für Alle

Das Wort des Tages: 同化 dōka. Gleich/konform + Endung -ung. Assimilierung, Gleichschaltung. In Sachen Kultur – Man sagt ja gern Japan bzw. Japanern nach, dass alles irgendwie konform ist – nicht das Individuum zählt, sondern die Gesellschaft, und wer querschlägt wird umgehend sanktioniert. Das sei mal so dahingestellt. Aber wenn ich mir da die Single-Charts dieses Jahres, veröffentlicht wie immer von Oricon Ranking – eine Art kommerzielle Stiftung Warentest und sehr populär – ansehe, bin ich geneigt, oben gesagtem zuzustimmen. Hier also die packenden, nervenaufreibenden Top 10. Kulturkommunismus auf dem Vormarsch

Max @jvstmaex Grüne Jugend💚 | 17yo | links | he/him | 🏳️‍🌈 |Translate bioOtherDeutschlandJoined August 20212,129 Following 581 Followers Nur einer von der dummen grünen bekifften Jugend aus berlin, Seine Tweets anschauen, solche Idioten sitzen im Bundestag!

In Ihrem Buch über die Grünen sprechen Sie von einer Ökodiktatur, die die Partei zu errichten versucht. Was meinen Sie damit?

Die Grünen sind eine Partei mit überproportional großem gesellschaftlichem Einfluss. Das liegt auch an den Medien, die schon vor Jahren zu 37 Prozent mit grünen Sympathisanten besetzt waren. Mithilfe dieser Unterstützer in den Redaktionen wird eine grüne Realität suggeriert, die aber nicht der Wirklichkeit entspricht. Deutschland besteht nicht nur aus Lehrern und Journalisten, sondern auch aus Arbeitern und einfachen Angestellten, aus niederrangigen Beamten und Freiberuflern. Und die wählen nicht grün.

Die Grünen sind nach wie vor eher eine Verbots- und Verzichtspartei“

Wiederholt haben Experten vor eine Legalisierung von Cannabis gewarnt – vor allem aufgrund der Gesundheitsrisiken für Jugendliche (vgl. Bioethik aktuell, 15.1.2018). Nun bekommen ihre Warnungen Rückenwind. Die Ergebnisse der bisher größten Langzeitstudie zu diesem Thema wurden in JAMA Psychiatry (2021;78(9):1031-1040. doi:10.1001/jamapsychiatry.2021.1258) publiziert. Die US-Studie zeigt, dass bei Jugendlichen unter 25 Jahren der Cannabis-Konsum das Gehirn nachweislich negativ verändert – und zwar dauerhaft. Da das Gehirn bei jungen Menschen noch nicht vollständig ausgereift ist, ist der Konsum von Cannabis besonders gefährlich.

Das internationale Forschungsteam um Matthew Albaugh (University of Vermont Medical Center) untersuchte die Hirnstruktur der Probanden mittels MRT-Aufnahmen. Die 800 Studienteilnehmer waren zwischen 14 und 19 Jahre alt. Keiner hatte zu Beginn der Studie Kontakt mit Cannabis gehabt. Alle Hirnscans sahen ähnlich aus. Fünf Jahre später hatte sich das Bild stark verändert: Bei Jugendlichen, die Cannabis mehr oder weniger regelmäßig konsumieren, hat sich die Hirnrinde im Bereich des präfrontalen Kortex auffällig verdünnt. Der beobachtete Effekt war umso stärker, je mehr Cannabis die Jugendlichen nach eigenen Angaben zu sich genommen hatten, berichtet Medscape (28.6.2021).

Dies hatte auch Auswirkungen auf das Verhalten. In dieser Hirnregion befinden sich viele Andockstellen für Inhaltsstoffe aus Cannabis. Der präfrontale Kortex hilft dazu, Impulse zu kontrollieren, Probleme zu lösen und Handlungen zu planen. Die Jugendlichen mit Hirnveränderungen zeigten demnach auch in ihrem Verhalten gegenüber Gleichaltrigen, die keinen Kontakt zu Cannabis hatten, Unterschiede. Die 19-jährigen Cannabis-Konsumenten reagierten impulsiver und hatten größere Schwierigkeiten dabei, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, schreiben Albaugh und seine Kollegen.

„Frühere Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass der Gebrauch von Cannabinoiden insbesondere bei Adoleszenten möglicherweise zu anhaltenden kognitiven Beeinträchtigungen führt – die selbst dann weiter bestehen, wenn der Konsum beendet wird“, kommentiert der Psychiater Maximilian Gahr (UniKlinikum Ulm) die aktuelle Studie gegenüber Medscape (vgl. auch Standard, 4.8.2021). Sie bestätige dies und zeige darüber hinaus die wahrscheinliche Ursache der geistigen Veränderungen auf: eine Ausdünnung der Hirnrinde im präfrontalen Kortex.

„Dieser Bereich des Gehirns ist ganz wesentlich an kognitiven Fähigkeiten wie Impulskontrolle, Planen, Problemlösen, Priorisieren und Fokussieren beteiligt“, erläutert Gahr. Zugleich sei das Frontalhirn ein Bereich, dessen Entwicklung erst sehr spät abgeschlossen sei – bei Frauen mit Mitte 20, bei Männern vermutlich noch später. „Das ist möglicherweise der Grund, warum das Gehirn von Heranwachsenden so besonders empfindlich auf Drogen und andere Störungen von außen reagiert“, sagt der Psychiater.

Die Folgen eines längeren Cannabiskonsums seien laut Forschern für die Entwicklung des Gehirns fatal und manchmal irreversibel. Ärzte müssten daher grundsätzlich vor dem Konsum einer „vermeintlich so harmlose Freizeitdroge“ warnen, so Gahr.

Studie: Cannabis-Konsum schädigt das Gehirn von Jugendlichen

Deutschland wird immer bekiffter und hat sich mit nur einer Wahl direkt in die Weimarer Republik zurück versetzt wo alles begann, als der Rote Terror aufblühte. Damals rauchte keiner Cannabis um die Welt bunter zu gestalten. Jetzt gehen am Gehirn erkrankte Psychotiker in Berlin auf die Straße und Ende des Jahres sitzen bekiffte und verdummte Menschen im Bundestag … es ist unfassbar

Deutschland verdummt

Michael Winterhoff – Wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut

Bildung in Deutschland: eine Katastrophe. Kinder und Gesellschaft nehmen Schaden! Michael Winterhoff redet Klartext, zeigt anhand vieler Beispiele aus seiner langjährigen Praxis als Kinder- und Jugendpsychiater, aber auch aus zahlreichen Rückmeldungen zu seinen Büchern und Vorträgen, was heute in Kitas und Schulen falsch läuft – so falsch, dass in seinen Augen die Zukunft unserer Gesellschaft gefährdet ist. Leidtragende sind für ihn die Kinder, die man quasi sich selbst überlässt. Winterhoff verharrt nicht bei der Bestandsaufnahme und Analyse, er zeigt konkrete Lösungen und Maßnahmen auf und fordert u.a. eine groß angelegte Bildungsoffensive: Weg von Kompetenzorientierung und den unfreiwillig zu Lernbegleitern degradierten Lehrern, hin zu echter Bildung und Pädagogen, die den Kindern wieder ein Gegenüber sein dürfen.

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